1998, Rolle: Julius, Regie: Torsten C. Fischer
Sechs Menschen auf dem Weg zu einer einsamen Hütte im Wald. Die wohlhabenden Städter - eine Apothekerin, eine Lehrerin, ein Geschäftsmann, ein Arzt und ein Anwalt - treffen sieh dort regelmäßig, um unter Anleitung des Psychotherapeuten Harry Bach (Jürgen Hentsch) ihre Ängste und Neurosen zu bekämpfen.
Im Dunkel des Waldes überfährt einer der Teilnehmer den Sohn des Bauern Menzel und lässt ihn tödlich verletzt am Abhang liegen. Während Menzel verzweifelt versucht, seinen Jungen zu retten, beginnt in der Waldhütte die Therapiesitzung. Harry will seine Klienten mit ihren dunklen Seiten konfrontieren. Dazu hat er ein quälendes Spiel vorbereitet: Er lässt sie in einem Schlauchboot Platz nehmen und eröffnet ihnen, einer sei zu viel im Boot, Ihre einzige Überlebenschance sei es, ein Opfer zu bestimmen. Zunächst lehnt die Gruppe die Zumutung entrüstet ab, doch dann gewinnt das Spiel eine aggressive Eigendynamik...


